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Das alte Dorf Staaken wurde erstmals 1273 urkundlich erwähnt. Bereits 1295
gelangte es durch Kauf in den Besitz der Stadt Spandau. Der Bau der Dorfkirche
geht auf das frühe 14. Jahrhundert zurück, nach einem Brand wurde sie
wahrscheinlich 1436 bis 1438 wieder aufgebaut. Umgestaltungen folgten den
jeweils gerade herrschenden Baustilen (1712 barock, 1837 klassizistisch).
1951 wurde Staaken im Rahmen eines Gebietsaustausches geteilt. Der westliche
Teil kam im Austausch gegen ein von den Briten zum Ausbau des Flughafens Gatow
benötigtes Gebiet unter sowjetische Herrschaft. Fortan war Staaken durch eine
Grenze geteilt. Nun lag die Dorfkirche unmittelbar an der Demarkationslinie auf
der westlichen Seite, in dem von der DDR verwalteten Gebiet. Für die Bewohner
West-Berlins war sie unzugänglich, den Bewohnern von West-Staaken diente sie
jedoch weiterhin als Gemeindekirche.
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